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Denervation (Denervierung)

Unter einer Denervierung eines Gelenkes verstehen wir die gezielte Ausschaltung von Schmerz übertragenden Nerven in einem Gelenk um wieder eine schmerzfreie Beweglichkeit des Gelenkes herzustellen. Es handelt sich um ein Operationsverfahren welches wir bei schmerzhaften Arthrosen von Gelenken anbieten. Ziel ist die dauerhafte Schmerzausschaltung wobei die eigentlichen morphologischen Strukturen des Gelenkes nicht verändert werden.

Sollten wir unseren Patienten diesen Eingriff vorschlagen, erfolgt zunächst eine probatorische Infiltration mit Lokalanästhetika um den Erfolg zu simulieren. Hierbei kommt es nicht zu einer Beeinflussung des Tast- und Berührungsempfindens der Haut und der Finger sondern lediglich zu einer Schmerzausschaltung im Inneren des Gelenkes. Der Erfolg der Austestung korreliert nicht immer zu 100% mit der postoperativen Schmerzausschaltung. Im Anschluss wird bei positivem Effekt nach Probeinjektion mit einem Lokalanästhetikum der operative Eingriff entweder am Handgelenk oder an den Fingergelenken geplant.

Anschließend erfolgt der Eingriff in Regional- oder Plexusanästhesie. Hierbei werden sowohl am Handrücken als auch am Handgelenk mehrere kleinere Hautschnitte durchgeführt bei der die genannten Nervenfasern gezielt aufgesucht und durchtrennt werden. Eine Ruhigstellung nach der Operation ist nicht erforderlich.

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